| Werdet laut! Eure Meinung ist gefragt |
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Vielleicht habt ihr sie neulich im Klüpfel gesehen, am Südstadtfest oder im Gost? Denn mit ihren grünen T-Shirts mit der schwarzen Sprechblase drauf fallen die Streetteams von „laut!“ auf. Und sie wollen euch! Denn Jugendliche sollen mehr Mitspracherecht in der Stadt bekommen – und zwar bei allen Themen! Ihre grünen Taschen sind gefüllt mit Kulis, Zungentattoos, Buttons und Gewinnspielkarten. Die wollen Dennis Homec und Amin Raji unters Volk bringen, genauer gesagt unter alle Jugendlichen. Denn die sollen darauf aufmerksam gemacht werden, dass ihre Stimme auch etwas zählt. Zu wenig werden junge Leute bisher in gesellschaftliche Entscheidungen einbezogen. „Das will laut! ändern“, sagt Amin. Und die Reaktionen sind durchwegs gut. Die meisten probieren die Zungentattoos gleich aus! Kurz andrücken und abnehmen, dann kann man etwa zehn Sekunden lang das Wort „blah“ lesen. „Die Jugendlichen haben aber auch viele Ideen und nennen uns Beispiele, was sie stört“, erzählt Dennis. Brisant ist momentan die Situation der Skater am Kornmarkt. Einige Jugendliche haben schon ihre Anliegen geschildert, zusammen will man nun überprüfen, ob man einen eigenen Skatepark gründet. Auf der Online-Plattform „laut-nuernberg.de“ können junge Leute zu diesem Thema auch abstimmen. Wenn sich Jugendliche aber beschweren, dass auf den Internetseiten noch zu wenig passiert, ist die Antwort klar: „Wir stellen keine künstlichen Inhalte drauf“, sagt Amin, der auch die Seite betreut. „Die Themen kommen von den Jugendlichen.“ Laut! ist ein gemeinsames Projekt vom Jugendamt der Stadt Nürnberg, Kreisjugendring Nürnberg-Stadt und Medienzentrum Parabol. Neben der Webseite gibt es Ansprechpartner für Probleme der Jugendlichen in den Stadtteilen und einen TV-Auftritt im FrankenFernsehen, der alle zwei Monate gesendet werden soll. Künftig soll auch ein Jugendforum stattfinden, in dem die jungen Leute beispielsweise mit Nürnberger Politikern diskutieren wollen. Also: Stört es euch, dass ihr nirgendwo mitbestimmen dürft? Möchtet ihr Politikern dieser Stadt eure Meinung sagen können? Möchtet ihr etwas verändern? Dann seid ihr bei laut! genau richtig! Und wenn ihr gerne Songs schreibt und die einmal vor großem Publikum spielen wollt, dann lest hier aufmerksam weiter. Denn laut! braucht eine Hymne, einen Erkennungssong sozusagen – und da seid ihr gefragt, denn auf eure Beteiligung kommt es ja an. Egal ob HipHop, Reggae, Metalcore oder Rock – wichtig ist nur, dass der Song von Jugendlichen zwischen 14 und 18 Jahren gemacht ist und zum Projekt passt. Einreichen könnt ihr euren Song bis 16. September in der Luise, Scharrerstraße 15, in Nürnberg. Eine Jugendjury wählt vorab Songs aus und stellt sie auf die Online-Plattform zum Voting. Die besten zehn Titel werden dann live in der Luise vorgestellt – und einer wird gewinnen. STEFANIE GOEBEL
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Leben 

Jugendliche sollen bei allen Themen mitbestimmen dürfen — Macht mit beim Songcontest und textet eine Hymne
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