| Deutscher Sommer: Eine Achterbahn! |
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„Boah, langsam kann ich dich echt nicht mehr sehn!“ Nein, das sind nicht die Abschiedsworte meiner Mutter, wenn ich morgens das Haus verlasse. In diesem Fall sind es meine eigenen. Diese Kampfansage gilt nämlich Petrus, dem Wettergott. Ja, ich weiß, dieses Duell werde ich wahrscheinlich verlieren, Petrus. Aber ich muss es dir endlich mal sagen: Es ist nicht mehr auszuhalten mit dir! Erst brennst du uns nieder und dann verregnest du uns die Ferienlaune.
Aber woher kommen deine Stimmungsschwankungen? Es gibt viele Theorien: von zu wenig gelernt bis nicht aufgegessen. Aber meine Oma kennt sich mit ihren alten Bauernregeln aus: „Wie das Wetter am Siebenschläfer sich verhält, ist es sieben Wochen lang bestellt.“ Der Siebenschläfertag war am 27. Juni, die Temperatur betrug 24 Grad. Liebster Petrus, das heißt, du müsstest uns strahlenden Sonnenschein bescheren. Der Regen ist da total fehl am Platz. Den ersten Sonnenbrand hab’ ich dieses Jahr auch schon hinter mir. Man merkt erst nichts, gar nichts bis die Mutter einen plötzlich ganz besorgt ansieht und auf die roten Stellen hinweist. Dann spürt man plötzlich den Schmerz, den du einem zugefügt hast, Petrus! Nach nächtelangem Umherwälzen in meinem Bett, weil ich einfach nicht auf meinem verbrannten Rücken liegen konnte, ging irgendwann auch noch meine Haut ab. Den nächsten Seebesuch könnt ihr euch jetzt wohl vorstellen: Schmerzen bis zum Gehtnichtmehr, einen zerfransten Rücken und dazu ein hässliches weißes Baumwoll-T-Shirt, damit die verbrannten Stellen nicht noch roter werden. Dankeschön! Das Beste daraus machen Das Leben mit der Sonne ist wahrhaftig nicht für jeden was. Aber eintauschen mit langweiligen, verregneten Nachmittagen? Niemals! Ein bisschen Regen stört ja keinen, aber wochenlang hat keiner Lust darauf. Denn für nasse Strände, feuchte Terrassenmöbel und ewiges Rumhocken im Haus gibt es keinen „Gefällt mir nicht“-Button. Also lass’ dir gefälligst was einfallen, Petrus! Filme- oder Spielenachmittag Aber auch bei Regenwetter müsst ihr den Kopf nicht hängenlassen: Wie wär’s mal wieder mit einer langen Film-Session mit beliebten amerikanischen Serien wie „Grey’s Anatomy“, „OC California“ oder „How I Met Your Mother“? Oder einfach mal wieder ein Besuch im Kino? Diesen Sommer gibt es coole neue Filme zu sehen wie „Plötzlich Star“ und „Planet der Affen: Prevolution“. Ein Spielenachmittag mit Klassikern wie Monopoly oder Twister wär’ doch auch eine Idee!: Lieber Petrus, wir bitten dich trotzdem, uns ein bisschen Sonnenschein vorbei zu schicken. Aber keine Machtspielchen a la morgens grauer Himmel, nachmittags höllischer Sonnenschein. NINA DWORSCHAK
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Leben 

Endlich Sommerferien: Aber das Wetter lässt uns meistens im Stich — Kampfansage an den Wettergott Petrus
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