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Die Studentin Melissa C. Feurer erzählt von ihrer Arbeit als Autorin - Ihr könnt ihr Buch gewinnen
Melissa schreibt schon, seitdem sie 11 ist. Bevor ihr erstes Buch veröffentlicht wurde, hatte die Lehramts-Studentin schon bei unzähligen Verlagen angefragt – leider ohne Erfolg. Jetzt ist Melissa 21 und nun hat sie ihr zweites Buch veröffentlicht.
Melissa, wie bist du zum Schreiben gekommen?
Melissa: Geschrieben habe ich schon ganz lange. Irgendwann habe ich angefangen, meine Bücher an große Verlage zu schicken, zunächst ohne Erfolg. Weil ich selbst gläubig bin, habe ich bald christliche Verlage angeschrieben. Dann hat es geklappt – 2010 wurde mein erstes Buch „Regentropfentage“ beim christlichen Verlag Francke veröffentlicht.
Woher kommen denn die Ideen zu deinen Themen?
Melissa: Die Glaubensthematik wähle ich ganz bewusst. Da ich selbst christlich bin, interessiere ich mich natürlich auch für christliche Themen. Ich finde es vor allem spannend, zu erzählen, wie Jugendliche ihren Glauben im Alltag leben. Themen wie Liebe interessieren mich auch. Deshalb geht es auch in meinem neuen Buch „Schattenseite“, das im Mai erscheint, wieder um die Liebe.
Was gefällt dir an der Arbeit für einen christlichen Verlag?
Melissa: Die Arbeit im christlichen Bereich ist wie in einer Nische, außerhalb vom Mainstream. Jugendbücher über Liebe gibt es wie Sand am Meer. Christliche Jugendbücher sind aber bis jetzt leider sehr selten. Dadurch habe ich sehr viel kreative Freiheit. Das gefällt mir gut. Außerdem finde ich es schön, anderen Jugendlichen Gedankenanstöße zu geben, wie sie ihren Glauben leben können.
Dein zweites Buch „Herzstolpern“, das im Januar 2011 veröffentlicht wurde, hast du zusammen mit deiner Freundin Jean C.M. Kristensen geschrieben. Wie kann man denn zu zweit ein Buch schreiben?
Melissa: Jean und ich kennen uns seit der Schulzeit. Geschrieben haben wir beide schon lange. Irgendwann hatten wir dann die Idee, ein gemeinsames Buch zu schreiben. Am Anfang haben wir ganz grob die Handlung geplant und uns überlegt, welche Charaktere es im Buch geben soll. Als wir damit fertig waren, haben wir immer abwechselnd geschrieben. Nach zwei Kapiteln ging es dann immer ans Probelesen. Wir mussten ja wissen, was der jeweils andere geschrieben hat. Meistens gab es aber beim anderen nicht viel zu meckern!
Wie ging es dann weiter, als euer Buch fertig war?
Melissa: Als wir mit dem Schreiben fertig waren, haben wir das Buch an meinen Verlag gesendet. Dann hat uns eine Lektorin per Mail Verbesserungsvorschläge geschickt. Wenn man schreibt, fällt einem manchmal gar nicht auf, wenn Dinge unlogisch sind. Denn obwohl wir für die Charaktere richtige Steckbriefe erstellen, schleichen sich manchmal Fehler ein. Eine Person soll ja schließlich nicht einmal blaue und einmal grüne Augen haben. An solchen Stellen greift die Lektorin ein.
Wie sieht dein Schreib-Alltag aus? Wann sitzt du am meisten vor deinem PC?
Melissa: Das ist bei mir ziemlich merkwürdig. Wenn gerade viele Klausuren an der Uni anstehen, sitze ich dauernd am PC und schreibe. Komischerweise habe ich dann total viele gute Ideen! Wenn ich Langeweile und genug Zeit habe, dann fällt mir nie etwas ein!
Interview: SOPHIE SONNENBERGER
Extra-Gewinn
Zum Buch: In dem neuen Roman „Herzstolpern“ erzählen die Freundinnen und Autorinnen Melissa und Jean aus wechselnden Perspektiven die spannende Geschichte von Jona und Marie: Die Zwölftklässlerin Marie ist nämlich schwer verliebt in Jona. Und Jona ist mindestens genauso verliebt in Marie. Doch dann wird Marie schwanger. Das bringt nicht nur die Welt der beiden Jugendlichen mächtig durcheinander, sondern auch deren Beziehung zu Gott.
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