| Schnipp, schnapp – ab?! |
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„Horsemaning“ ist ein neu aufgelebter, alter Trend Ab mit dem Kopf!“ lautet das Motto des neusten Internettrends. Seit ein paar Wochen findet ihr im Netz unter dem Suchbegriff „Horsemaning“ skurrile Fotos von Menschen, die offensichtlich den Kopf verloren haben. Der liegt ganz in der Nähe des Körpers auf einem Gegenstand wie einem Sofa oder einem Tisch – und sieht völlig lebendig aus! Der Schein trügt: Was wie „geköpft“ aussehen soll, ist nämlich nur ein Trick. Und so funktioniert’s: Für den Spaß braucht ihr zwei bis drei Personen. Die erste muss sich so hinlegen, dass der eigene Kopf nicht zu sehen ist. Ihr könnt ihn zum Beispiel hinter einer Tischplatte oder einem Fenstersims verschwinden lassen. Die zweite Person versteckt sich – etwa hinter einer Couch – so, dass nur noch der Kopf oben hervorschaut. Schon ist die Täuschung perfekt! Damit ihr das Ganze auch noch der Nachwelt zeigen könnt, sollte euch eine dritte Person fotografieren oder ihr drückt auf den Selbstauslöser.Angekurbelt wurde der Trend, als vor kurzem auf der Homepage des Internetblogs „Buzzfeed“ ein altes sepiafarbenes Foto von zwei Mädchen auftauchte, die darauf in einer solch abgedrehten Pose zu sehen sind. Angeblich wurde das Bild auf einem kleinen Flohmarkt gefunden. Es soll sogar schon aus den 1920er Jahren stammen! Bereits zu dieser Zeit soll das „Horsemaning“ in Mode gewesen sein. Allerdings war es für die Menschen damals wesentlich komplizierter, sich in den verrückten Positionen zu fotografieren. Bis Anfang der 30er Jahre konnten sich die meisten Leute nur sperrige und unpraktische Boxkameras leisten. Ihr könnt euch diese als eine große Kiste mit einer Fotolinse auf einer Seite vorstellen. Weil diese Kameras sehr einfach gebaut waren, ließ auch die Qualität der Fotos zu wünschen übrig. Erst später wurden die handlichen Kleinbildkameras für alle erhältlich. Kopfloser Reiter als Vorbild Der Name „Horsemaning“ stammt übrigens von einer Figur aus der Literaturgeschichte – dem „headless horseman“, also dem „kopflosen Reiter“: Im Jahr 1820 hat der Amerikaner Washington Irving „Die Legende von Sleepy Hollow“ geschrieben. Darin geht es um einen Geist in Gestalt eines kopflosen Reiters, der nachts die Bewohner des kleinen Dorfes Sleepy Hollow mit seinen listigen Streichen ärgert. Jetzt dient der fiese Reiter allen „Horsemaning“-Fans als Vorbild. Und für alle, die auch Lust auf den neuen Trend bekommen haben, heißt es ab jetzt: Auf die Plätze, fertig – kopflos! ASTRID PFEIFER Tipp: Wer jetzt auch Lust bekommen hat,solche Fotos zu machen, der schickt sie am besten sofort an
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! Die schönsten Bilder werden dann zum Weltkopfschmerztag am 5. September auf www.nordbayern.de veröffentlicht! Dort findet ihr auch noch mehr Pics!
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