Von fancy bis eklig ist alles zu finden PDF Drucken

Anna testet gesalzenes Karamell. Foto: privatEine junge Fürtherin hat sich auf Trendjagd durch London begeben

Pubs, Parlament und Presse: Eigentlich lebt Anna Matthey in Zirndorf. Nach dem Abi zog es die 18-Jährige aber in die weite Welt. Drei Monate hat sie im pulsierenden London verbracht und ein Praktikum bei einer englischen Zeitung absolviert. Für euch hat sie beim Stadtbummel aufgespürt, worauf die Londoner stehen und was in der Acht-Millionen-Metropole gerade angesagt ist.

Mode
Keine Frage: Die Londoner sind Individualisten. Jeder trägt, was ihm gefällt. Aber wer sich nach den großen Modehäusern richtet, kauft als Frau auffällige Pelzmäntel, hautenge schwarze Leder-Leggings, mit Pailletten besetzte Kleider und goldene oder silberfarbene Oberteile. Sowohl Jungs als auch Mädchen tragen Lackschuhe und knallbunte Pullover, Hemden und Hosen im Vintage-Stil. Ganz besonders beliebt: der Kate-Middleton-Style. Wann immer die Prinzessin ein Zara- oder H&M-Kleid trägt, ist es nur eine Frage von Stunden, bis es komplett ausverkauft ist!

Freizeit
Londoner gehen zum Lachen in den Keller: in die Keller ihrer Bars und Clubs! Mehrmals wöchentlich erzählen hier Comedians ihre neuesten Gags. Der Eintritt ist oft kostenlos, genauso wie bei vielen Konzerten oder Stadtführungen. Auch ein schöner Trend: Open-Air-Eislaufen am Fuße des Riesenrads London Eye, des Towers oder im Hyde Park.
Wie die Londoner dort hinkommen? Auf dem Leih-Fahrrad! Das verbrennt Kalorien und schützt die Umwelt. Wenn sie aber mal faul sind und die U-Bahn nehmen, lesen die meisten – E-Books!

Kunst
In London gibt es Kunst nicht nur im Museum, sondern auch an den Häuserwänden: Neben illegalen Graffitis findet man auch ganz legale, von Künstlern erstellte Kunstwerke aus Farbe, Gips und anderen Materialien.

Igitt: Ameisen und Würner in Lutschern!  Foto: privatEssen
Was wäre eine Mittagspause in London ohne Sandwiches? Konkurrenz kriegen die labbrigen Weißbrote durch gefüllte Tortillas. Dafür stellt sich der geduldige Brite auch brav in der meterlangen Warteschlange an.
Wer dann noch Lust auf eine Nachspeise hat, gönnt sich einen Snog, ein besonders fett- und zuckerarmes Frozen Yogurt. Wem das zu langweilig ist, der kann es ja mal mit gesalzenem Karamell oder einer Kugel Eis in pechschwarzer Waffel probieren. Schmeckt gar nicht schlecht – im Gegensatz zum gehypten, aber echt ungenießbaren Veggie-Brotaufstrich aus „yeast extract“ (Hefe). Ganz Mutige und Dschungel-Camp-Fans kaufen sich im Supermarkt Insekten: gebratene Würmer als Snack oder Ameisen-Lutscher. Iiigitt!
 

 

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