Five Finger Death Punch – American Capitalist PDF Drucken

So sieht das Cover des Albums aus. Foto: PRThrashmetal-Hardcore für die stade Zeit

 

Kurz vor der besinnlichen und „staden“ Zeit, gibt’s für alle abgehärteten Abhördienst-Fans noch mal richtig was auf die Ohren. „Five Finger Death Punch“ (FFDP) legen mit „American Capitalist“ ihren mittlerweile dritten Longplayer vor. Und die Thrashmetal-Hardcore-Musiker bleiben ihrer harten Linie treu.

Auch mit diesem Werk schlagen FFDP in die gewohnt eingängige Thrashmetal-Kerbe, ohne dabei die schnellen Elemente des Hardcore und melodische Parts zu vernachlässigen. Sänger Ivan Moody, auch „Ghost“ genannt, schmückt das anspruchsvolle Klangkostüm erneut mit wütendem Gebrüll und seinem unverkennbar rauen Gesang, der wohldosiert in glasklare Passagen abdriftet. Nicht wirklich neu, aber warum etwas ändern, wenn der einzigartige Stil der Band auch vier Jahre nach ihrem Debüt überzeugt?

Dass die fünf Totschläger auch etwas zu sagen haben, merkt man an den Texten. Wie bereits der Albumtitel verrät, greifen FFDP - wie schon in den Vorgängerscheiben - aktuelle Brennpunktthemen auf. Dass die Gruppe kein gutes Haar an der momentanen sozialen Schieflage der Vereinigten Staaten lässt und auch mit beißender Kritik an Amerikas Finanzmärkten nicht geizt, überrascht wenig. Dazu kracht und scheppert es ordentlich nach vorne, treibend und flott. Die Spielzeit beträgt bei elf Songs nur knapp 40 Minuten, aber die sind den Kauf allemal wert.

Fazit: Ein ordentliches Trashmetal-Hardcore-Paket legen FFDP mit „American Capitalist“ auf jeden Fall vor. Die Lieder gehen sofort ins Ohr, sind geprägt von starken Melodien und bieten auch für alle intellektuellen Headbanger genug Anreize für ausschweifende Diskussionen. Das dritte Album der Amerikaner wird dem einen oder anderen in der Vorweihnachtszeit zwar zu schwer verdaulich sein, aber wer schon die Vorgänger mochte, kann bedenkenlos zugreifen. Klare Kaufempfehlung für gewohnte Kost.

 

TOBIAS STICH

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Anonym   |IP-188.193.218.xxx |27-11-2011 13:16:31
Thrash Metal wird mit "h" geschrieben, und nicht wie der müll nur mit
einem "h".
szene extra   |IP-212.34.180.xxx |29-11-2011 12:02:09
Hallo "anonym",
danke für den Hinweis.Ist ausgebessert und wir
geloben Besserung!

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