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Männer werden samstags beim Anblick langer Beine schwach
Die schöne Biergarten-Zeit ist lange vorbei! Es wird früh dunkel, und draußen ist es kalt. Höchste Zeit, die Party nach drinnen zu verlegen! Doch wohin am Wochenende? Unsere jungen Mitarbeiter haben Bars, Clubs und Diskotheken getestet. Ihre Meinung gibt’s hier. Heute: der Nürnberger Club Goija.
Wild, aufregend, ungeniert, hemmungslos und unanständig. Damit lässt sich der angesagteste Club der Stadt perfekt beschreiben. Klar, die Rede ist vom Goija. Seit der Eröffnung ist rund ein Jahr vergangen und ein Nachtleben ohne den noblen Club in der Bahnhofstraße schon fast unvorstellbar.
Nürnbergs Prominenz geht hier ein und aus, die Chance, einen Politiker, bekannten Unternehmer oder Fußballspieler zu treffen, liegt ungefähr bei 100 Prozent. Auch die Frauenquote erhält hier eine ganz neue Bedeutung. Denn dadurch, dass frau ab acht Zentimetern High Heels freien Eintritt hat, tummelt sich hier das vermeintlich schwächere Geschlecht. Schwach werden dann aber nur die Männer, die das natürlich anlockt.
Doch die allerwichtigste Zutat zum Erfolgsrezept ist laut Goija- Manager Eike R. Steffen die „völlige Klischeelosigkeit“. Denn getreu dem Motto „Der Gast ist König“ wird hier jeder gleich behandelt, egal, ob man den ganzen Abend nur an einem Glas Wasser nippt oder Champagner für ein paar Hundert Euro süffelt.
Insgesamt sind die Leute im Club – egal, ob Angestellte oder Gäste – sehr freundlich, die Atmosphäre ist entspannt und man kann sich einfach wohlfühlen. Wer allerdings glaubt, er kann in Jogginghosen und Kapuzenpulli aufkreuzen, ist eindeutig fehl am Platz: Tatjana und Richard bestimmen an der Tür, wer rein darf und wer draußen bleiben muss. „Wir achten genau darauf, dass jemand anständig und gepflegt wirkt“, verraten die beiden.
Hemd statt Jogginghose
Jungs sollten also lieber zum Hemd greifen und es beim Vorglühen nicht übertreiben. Schließlich will man sich im schnieken Goja „von so manchen Schmuddeldiscos“ abheben, sagt Barmann Leon. Seiner Meinung nach haben Goija-Gäste „Stil und etwas in der Birne“.
Doch das alleine ist es nicht, was den Club ausmacht, denn auch die Location trägt dazu bei. Vom Hauptbahnhof sind es knapp zwei Minuten zu Fuß und schon ist man da: Im Erdgeschoss eines modernen Bürogebäudes befindet sich der In-Club.
Kein Zweifel: Die Bezeichnung „nobel“ hat sich das Goija verdient. Geschmackvoll schlicht sieht es von außen aus, ein roter Teppich wird während der Öffnungszeiten ausgerollt. Die Inneneinrichtung fasziniert mit schwarzen Designer-Kronleuchtern, Lichtspielen, edlen Holzwänden und viel Glas und Metall.
Einhellige Meinung der meisten Besucher: Das Goija hat das gewisse Etwas, das vielen anderen Clubs fehlt. Man kann hier gut abfeiern und seinen Spaß haben. Kleiner Tipp: Damit man den dann auch hat, sollte man möglichst früh kommen, denn es gibt fast jedes Mal nach kurzer Zeit Einlasssperre!
HANNA-KATHARINA MEIER
www.goija.de
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