| Eine gute Note für eure Seele |
|
|
|
Um sich wenigstens in einem Fach zu retten, nimmt die 17-Jährige aus Wolkersdorf seit vorigem Jahr Nachhilfe – einmal pro Woche, vor Klausuren bis zu dreimal. Über einen TV-Spot ist die Familie auf Tutoria, den Nachhilfeservice des Holtzbrinck-Verlags, aufmerksam geworden. Wie lange bestehen die Schwierigkeiten schon? Eine Frage, die Sophia Sturm häufig Eltern stellt, die sich verzweifelt an sie wenden, weil der Sohn oder die Tochter eine schlechte Note mit nach Hause gebracht hat. Denn: Habt ihr nur den Anschluss verloren, weil ihr eine Woche krank wart? Oder habt ihr größere Lücken in einem Fach, das auf Grundwissen aufbaut? Danach richtet sich die Gestaltung der Nachhilfe. Die 28-jährige Diplom-Pädagogin ist bei Tutoria beratend tätig. Sie sucht individuell mit Schülern und Eltern einen passenden Nachhilfe-Lehrer aus: Wichtig ist, regelmäßig und zu festen Terminen mit dem Tutor zu lernen – und ein Ziel vor Augen zu haben. Das hat auch Helen, die einerseits nicht durchs Abi fallen will und andererseits einen guten Schnitt haben möchte. Ihr Berufsziel hat sie bereits klar vor Augen: Sie möchte sich in einem dualen Studium zur Ergotherapeutin ausbilden lassen und danach Spieltherapeutin werden. Frühzeitig handeln Doch wie finde ich heraus, ob ich Hilfe brauche? Sophia Sturm rät: „Sobald ihr alleine mit dem Unterrichtsstoff nicht mehr weiterkommt, solltet ihr nach Unterstützung fragen.“ Besonders viele Anfragen kämen in der Zeit, in der die Zwischenzeugnisse verteilt werden. Denn da sind eure Schwächen schwarz auf weiß zu sehen. „Sinnvoller ist es aber, nicht die Augen vor schlechten Zensuren zu verschließen und frühzeitig zu handeln“, meint die Pädagogin. Große Nachfrage bestehe in Hauptfächern wie Mathematik, Deutsch und Fremdsprachen. Diesen Trend kann auch Mareike Torner bestätigen. Die 17-Jährige gibt selbst Nachhilfe – meist in Mathe oder Latein. Geduldig übt sie Aufgabe um Aufgabe und erklärt alles auch zum tausendsten Mal, bis es ihr Schützling versteht. Gerade in Mathe hört auch die Tutoria-Pädagogin von Schülern oft, dass sie nicht begreifen, was der Lehrer erklärt. Deshalb sollte der Nachhilfe-Lehrer gut zum Schüler passen und auf ihn eingehen können – im Einzelunterricht geht das freilich am besten. Zwölftklässlerin Helen versteht auch mehr, seitdem ihre Tutorin, eine Studentin, ihr die Aufgaben erklärt. „Unsere Lehrerin kann das irgendwie nicht. Ständig macht sie sogar Fehler an der Tafel“, klagt die 17-Jährige. Andere Mitschüler hätten ebenfalls Probleme und erhalten bereits Hilfe. Und der Erfolg stellte sich schon bald ein. „Ich hatte im ersten Halbjahr der 11. Klasse fünf Punkte, im Jahreszeugnis sieben“, freut sich die Schülerin, schielt aber gleichzeitig auf das Ergebnis ihrer letzten Klausur. In dieser erreichte sie wieder nur fünf Punkte. „In der Nachhilfe komm’ ich gut mit, ich melde mich sogar häufiger im Unterricht. Doch die Aufgabenstellungen in den Klausuren sind anders als im Lehrbuch und zudem reicht die Zeit nicht, alles fünfmal zu lesen!“ Trotzdem ist Helen mit ihrer studentischen Lehrerin zufrieden. Als sie in Chemie mal von einem Studenten Nachhilfe bekommen sollte, lief es nicht so rund. Dass aber auch ältere Schüler als Tutoren geeignet sind, zeigt sich bei Tobias Meier. Der 14-Jährige nimmt seit diesem Schuljahr bei einer Zwölftklässlerin Nachhilfe in Mathe und Physik – mit Erfolg. Erfolgserlebnisse garantiert Von einer Sechs in Mathe hat er sich auf eine gute Vier verbessert, in Physik hat er die Schulaufgabe noch nicht wieder zurück. „Ich habe ein gutes Gefühl! Wir haben viel geübt“, sagt er. Über einen Aushang in der Schule kam er an die Nachhilfe. Einmal pro Woche lernen sie gemeinsam – zu mehr reicht die Zeit nicht. „Sie erklärt genauer als die Lehrer und kennt meine Schwächen“, freut sich Tobias, der etwas Hilfe vor Klausuren nur weiterempfehlen kann. In der Gruppen kommt der Einzelne meist zu kurz, denn der Tutor kann in einer Stunde nicht auf jeden individuell eingehen – denn alle wollen ihre Fragen loswerden. Bruder von Hanna. Erfolg? Also egal, ob Institut oder von Privat, ihr könnt mit Nachhilfe noch das Ruder herumreißen. Auch Pädagogin Sophia Sturm erinnert sich an einen eindrucksvollen Fall: „Ich hatte einen Schüler, der es sieben Wochen vor dem Zeugnis geschafft hat, von fünf Fünfern runterzukommen und versetzt zu werden.“ Doch ohne Fleiß kein Preis. Wer die Vokabeln nicht selbst lernt, kann nicht von einem Tutor erwarten, dass er sie euch in den Schädel klopft. Dabei ist es gar nicht so schwer, sich zum Lernen zu motivieren! Fangt am besten mit einem Fach an, das ihr mögt – und erinnert euch mal an eure Kindheit: Wisst ihr noch, wie neugierig ihr damals wart?. Aber auch Selbstbestätigung tut eurer Seele gut, wenn ihr mal eine Eins oder Zwei schreibt – und damit vielleicht eurem Traumberuf oder -Studiengang näherkommt. STEFANIE GOEBEL
3.26 Copyright (C) 2008 Compojoom.com / Copyright (C) 2007 Alain Georgette / Copyright (C) 2006 Frantisek Hliva. All rights reserved."
|

.gif)





Zukunft 

Nachhilfe schafft Selbstvertrauen und füllt Unterrichtslücken mit Wissen
link:http://www.fussballtrikots2012....
link:http://www.fussballtrikots2012....
image:http://www.fussballschuh8.com/...
image:http://www.fussballschuh8.com/...
link:http://www.fussballschuh4.info/...